Sonntag, 17. Juni 2012

Das Leben einer chinesischen Frau um 1900

                    Vornehme Chinesin
























Der Lebenslauf einer chinesischen Frau ist schnell erzählt.
Ist sie aus vornehmen Hause, so hat sie wenigstens eine annehmbare Kindheit.
Trotz der Öde, welche das Familienleben prägt, soll hier das Verhältnis von Eltern und Kindern in einem besseren Licht dargestellt werden. Während die Söhne recht früh mit Gunstbezeugungen überhäuft werden, walten und schalten die Mädchen still und bescheiden im Heim. Das Mädchen ist ein Abbild der schweigsamen und trauernden Mutter. Früh wird sie einem passendem Manne versprochen und die eheliche Verbindung erfolgt meist im zarten Alter. 

Die Trauungszeremonie ist ungemein einfach. Braut und Bräutigam trinken zusammen aus einer Schale, wobei erstere in Gold und Seide gehüllt ist und auf einem Thronsessel sitzt. Die Stellung des Horoskopes bestimmt den Tag  der Trauung. Der Hochzeitstag ist der einzige Tag im leben eines weiblichen Wesens, an welchem ihm in aller Form gehuldigt wird. Ist diese Huldigung vorüber, dann beginnt für die Frau eine Kette lebenslänglicher Demütigungen, ein Dasein voll Unterwürfigkeit und Selbstlosigkeit. 
An seinen Mahlzeiten hat sie keinen Anteil.Die Frau ist ihrem Mann nicht ebenbürtig, sondern eine gehorsame Dienerin des Gatten. 

Ahnenverehrung. Der älteste Sohn verehrt am Familienaltar seine Vorfahren.
Stirbt der Gatte, dann übt der älteste Sohn die Rechte des Hausvaters aus und die eigene Mutter muss sich dessen Anordnungen fügen. Auch kommt es in höheren Ständen vor, dass die Witwe durch Selbstmord dem verstorbenen Gatten freiwillig im Tode nachfolgt, gestützt auf den Glauben des Fortbestehens der Ehe im Jenseits. In China ist es Sitte eine Zeit Trauerkleidung zu tragen, die Trauerfarbe ist weiß. 
Wiederverheiratung ist nur den Männern gestattet.
Eine Gepflogenheit ist, dass Eltern verschiedener Familien ihre noch ungeborenen Kinder durch vorzeitige Eheverlöbnisse aneinander binden, oder Kinder mit noch nicht Geborenen verlobt werden. 
Nur selten wird der vornehmen Chinesin gestattet Besuch zu empfangen, noch seltener, solche zu machen.
Jeder genehmigte Ausgang erfolgt in einer Sänfte, in welche sie wie ein Vogel in einem goldenen Käfig eingesperrt wird. Man sieht in China freilich genug Frauen in den Gassen, aber es sind keine vornehmen Frauen, diese dürfen sich nie öffendlich zeigen. In China geschieht diese Absperrung auf Grund uralter Überlieferungen, persönlichen Egoismus und Eifersucht. 
Die Kleidung der Chinesin besteht aus einer Anzahl langer Seidenröcke oder Baumwollröcke von grüner oder rosenroter Farbe, von welchen immer ein kürzeres über ein längeres angelegt wird.
Die Frauen der Reichen und
 vornehmen Chinesen sind immer von einem g Luxus umgeben und dabei spielt der Putz eine große Rolle. Die prächtigen Kleiderstoffe, die reichen Goldstickereien, die unzähligen Kleinode aus Lack, Schildpatt, Porzellan, Elfenbein, Perlmutt, Gold-, und Silber filigran, deren sich die chinesischen Frauen bedienen, repräsentieren häufig einen großen Reichtum. 


 Eine vornehme Mandschufamilie 




Donnerstag, 14. Juni 2012

Der Fuß einer Chinesin um 1900

Der Fuß einer Chinesin 


 Eine Eigentümlichkeit am Äußeren einer Chinesin sind die verkrüppelten Füße.
Diese Mode, wenn man sie so nennen darf, ist uralt.
Nach chinesischer Überlieferung soll es sich damit wie folgt verhalten. 
Eine Prinzessin hätte derart kleine Füße besessen, dass alle Welt sie darum beneidete.
Die anderen "Schönen" wollten nun gleichfalls zu diesem körperlichen Vorteil gelangen.
Sie begannen ihre Füße in Hüllen zu pressen, die immer kleiner gewählt wurden. 
Der Erfolg, obwohl gering, bestimmte später die Mütter, welche die Verkleinerungsprozedur an ihren Kindern im zarten Alter vornahmen. 
Daraus entwickelte sich diese abschreckende, systematisch betriebene Verkrüppelungsprozedur. 
Diese Prozedur spielte sich etwa so ab. 
Waren die Mädchen im Alter von 14 bis 18 Monaten, so wurden die Füße mit 2 Leinenwandbinden umwickelt und zwar derart, dass die 4 Nebenzehen unter die Fußsohle gebogen wurden und nur der große Zeh frei blieb.
So kommen die "Goldenen Lilien", wie die Damenfüßchen in China genannt wurden zu Stande. 
Die gewaltsame Prozedur, welche, bis sie beendet ist, das Gehen unmöglich macht, ist Ursache, dass die unteren Extremitäten keine Muskeltätigkeit erfahren und die Waden sich schlecht entwickeln. 
Die Schuhe sind meist nur 12cm bis 15 cm  lang und bieten so wenig Raum, dass eine Europäerin nur mit großer Mühe ihre Faust in den Schuh zwängen könnte.
Was aber am meisten in erstaunen versetzt ist, dass die Chinesin trotz ihrer  verkrüppelteten Füße, sich verhältnismäßig leicht von der Stelle bewegen und sich ohne Anstrengung dem beliebten Ballspiele hingeben kann. 


Ein chinesischer Damenschuh

Wozu sind Frauen aus Schönheitswahn in Lage?












Montag, 14. Mai 2012

Der Tarim



Stellenweise gibt das Grundwasser einzelnen Bäumen die Möglichkeit zu bestehen, aber solche Bäume sind in größerer Entfernung von Flüssen sehr selten. Viele Tagereisen, kann man nur vegetationslosen Sand sehen, welcher durch den Wind zu mächtigen, parallelen Dünen zusammengeweht, der ganzen Gegend das Aussehen eines in hohe Wellen geworfen und dann erstarrten Meeres verleiht. Ewig bewegt der Wind diesen Sand, die Luft ist mit seinem, salzreichen Staube erfüllt und der Reisende ist stets in die dichten aufgewirbelten Staubwolken gehüllt. Die vom Tienschan im Nordwesten, vom Kaschgargebirge im Westen und vom westlichen Kwenlün im Südwesten herabkommenden Ströme sind sehr wasserreich. Ohne zu versiegen durchfließen sie den Boden des Beckens und vereinigen sich zu dem Tarim, welcher nach Osten und Südosten strömt, mehrere Sümpfe und Seen passiert und schließlich in den Lobnor, einen 790 m hoch gelegenen abflusslosen Binnensee mündet. 
Die weiter östlich vom Kwenlün herabkommenden Flüsse, versiegen im Sand, ohne den Tarim zu erreichen, nur der östlichste von ihnen, der Tschertschendarja, scheint zeitweise bis zum Tarim zu kommen. 
Im östlichen Teil des Tarimbeckens werden zwei Ströme, der Suleiho und Tanho, angetroffen, die nach Nordwesten fließen und sich nach ihrer Vereinigung in den Kleinen Karanor-Binnensee ergießen. Alle diese Flüsse haben in ihren Unterläufen nur geringes Gefälle, lösen sich in zahlreiche Arme auf und stehen mit ausgedehnten Sümpfen und Flachseen in Verbindung. Deshalb und wegen der Wärme und Trockenheit der Luft ist die Verdunstung sehr bedeutend. je weiter die Ströme fließen, um so mehr Wasser wird ihnen durch die Verdunstung entzogen und die Seen, in denen sie münden sind seicht, schilfbedeckt und klein.  
Das Beifanggebirge, welches das Tarim vom Schamobecken trennt, besteht aus mehreren von West nach Ost verlaufenden Ketten. Es liegen hier fünf Höhenzüge in einer Kolonne hintereinander. Der nördlichste ist ein abgerundeter Granitzug. Auf diesen folgt eine zackige, relativ 400 m hohe, aus kristallinischen Schiefern und palaeozoischen Sedimentgesteinen bestehende Kette, dann ein niedriger, aus ähnlichen Felsarten aufgebauter, abgerundeter Rücken. Weiterhin ein  aus alt vulkanischen Massen zusammengesetztes, reich gegliedertes, mir scharfen Gipfeln geschmücktes, relativ 450 und absolut 2200 m hohes gebirge und endlich ein Zug unbedeutender niedriger Hügel. Die Felsen dieser gebirge zeigen oft schöne Wind- Erosionen, Höhlungen, welche der vom Wind bewegte Wüstensand an ihnen ausgeschliffen hat. Die ebenen Flächen, welche sich zwischen den Gebirgen ausbreiten, sind größtenteils mit kleinen Steinen ( Kies) bedeckt, hier und da lehmig. Ab und zu merkt man an den Felsen der Bergzüge und an den Steinen der 1500 m überdem Meer gelegene Ebene, welche von westöstlich verlaufenden Höhenrücken (Holinschan, Tschuchunschan, Noinbogdo-,Gebirge) durchzogen wird.

Sonntag, 6. Mai 2012

Hwangho und das Hanhai







 Von Süd nach Nord fortschreitend haben wir den streckenweise aus Silurischem Kalk bestehenden Minschan, den Dsunmolun, Hsikingschan, Dschupar,  Ulan, in welchen devonische Schiefer-, und Kalkklippenreihen angetroffen werden. So wie mehrere, weiter nördlich gelegene Ketten, welche im Dschachar eine Höhe von 4970 erreichen.  
Unter 36° N und 104 bis 105°O treten an den nördlichsten von diesen Kämmen die von NW nach SO auslaufenden, südöstlichen, vom Hwangho abgeschnittenen  Endteile des Malingschan und des Richthofengebirges heran. Nach Osten setzen sich die Ketten des Kwenlünsüdastes im Peling und Tsinlingschan fort. 
Das Hanhai 
Nördlich von dem die erhöhte Nordkante des tibetanischen Plateaus darstellenden Kwenlün breitet sich ein großes Becken aus, welches im Westen bis zum Kaschgargebirge, im Nordwesten bis zum südwestlichen teil der zentralasiatischen Kettenkolonne Tienschan-Sajan, im Norden bis zu den Jablonowyi und im Osten bis zum großen Chingan-, und Wutaischangebirge reicht. Von Nordwesten ragen die nördlichen Teile des Tienschan und Altai ziehmlich weit in diese Depression hinein.


 In der Mitte und im Südosten wird sie von einigen , weniger bedeutenden Bergketten durchsetzt. der Boden des Beckens ist ziemlich flach und liegt 400 bis 1500 m über dem Meer.
Die Chinesen nennen dieses Becken Hanhai, zu deutsch: " Ausgetrocknetes Meer", und zu recht, denn es stellt den Boden eines Meeres oder großen Binnensees dar, welches zur Teritärzeit bestand und seither abgeflossen, bzw. ausgetrocknet ist. Dieses zentralasiatische Meer war durchschnittlich etwa 1500 m tief, in W-O Richtung 3700 km lang meridional im Westen 700, im Osten 2000 km breit. Es glich im Bezug auf Lage und Gestalt dem heutigen, zwischen Europa und Afrika liegendem Mittelmeer und wie bei diesem ragten auch bei jenem von Norden her lange Halbinseln, Italien und Griechenland vergleichbar, weit in dasselbe hinein. Der nordöstliche Teil dieses Beckens ist seither durch den Amur, welcher sich einen Weg zwischen dem Jablonowyi-,und Chingangebirge gebahnt hat, mit dem Pazifik in Verbindung gesetzt worden. Ebenso der südöstliche Teil durch den Hwangho, welcher sich ein Tor zwischen dem Wutaischan und dem Tsinlingschan geöffnet hat. Auch im Norden sind kleine Teile des Hanhai in die Stromgebiete der nördlichen Eismeerflüsse einbezogen worden. Alles übrige, der weitaus größere Teil des Beckens, steht mit dem Meer in keinem Zusammenhang. In dem mittleren, durch das weite Vortreten des Tienschan-Ostendes stark eingeengten teil der Hanhai-Depression erhebt sich eine Reihe von Bergketten, das System des Beisangebirges, durch welches das Hanhai in zwei Abschnitte, dem westlichen Tarim-,und dem östlichen Schamobecken zerlegt wird. Das Tarimbecken nimmt das schmale Westende des Hanhai ein, es ist etwa 2000 km lang und bis 700 km breit, hat eine Ausdehnung von ungefähr 3/4 Millionen Quadratkilometer und erscheint als eine nach Osten abdachende , 790 bis 1400 m über dem Meer gelegene Ebene. Am Rande des Beckens breiten sich wiederholt die Schüttkegel von den umliegenden Bergen herabkommenden Ströme und Bäche aus. Diese bestehen aus vollkommenen pflanzenlosem, kahlem Geröll und bilden zusammen einen sterilen Gürtel am Saume der Ebene. Innerhalb befinden sich flachere, lehmige fluviatile Ablagerungen, welche fruchtbar und hinreichend bewässert sind. Auf diesen gedeiht eine ziemlich reiche Vegetation, und  beträchtliche Strecken sind kultiviert: ein Gürtel besiedelter Oasen schließt sich innen an den Geröllgürtel an. 
Im Westen, wo die wasserreichsten Ströme in das Tarimbecken eintreten, ist dieser Oasengürtel breit und ununterbrochen; nach Osten hin wird er immer schmäler und ausgedehntere, öde Flächen unterbrechen das Kulturland.  

Gegen das innere des Beckens hin, und zwar an der Linie, wo die Gebirgsgewässer versiegen, geht dieses fruchtbare Land sehr unvermittelt in jene pflanzenlose Sandwüste über, welche den größten Teil des Inneren Tarimbeckens einnimmt. An der Innengrenze des Oasengürtels finden sich, als äußerste Vorposten gegen die Wüste hin, Gruppen von Tamarisken, welche zwischen ihren Stämmchen den Staub abfangen und so kleine Hügel bilden, aus denen sie dann oben hervorwachsen. Nitaria und Lycium ruthenicum siedeln sich auf diesen Hügeln an, die, ganz durchsetzt von den Stämmchen, Ästen und Wurzeln der Tamarisken, den Wüstenstürmen trotzend. In der Nähe der wenigen das Becken durchströmenden Flüsse finden sich Wälder, 
die zumeist aus Pappeln ( Populs balsamifera) und Weiden bestehen. Diese Bäume zeichnen sich durch ihr dichtes, bis zum Boden herabreichendes Geäst aus. Die sumpfigen Stellen an den Flüssen selbst sind mit Schilf bedeckt. Von jenen Oasenrandgürtel und die Flüsse begleitenden Waldstreifen abgesehen ist das Tarimbecken eine Sandwüste. 






Sonntag, 29. April 2012

Der Kukunor



Nach Osten setzt sie sich in der Tokusdabankette und dem Altyntag fort, eine schmale kette mit 3000 bis 4000 m hohem Pässen, welche Mittel-Tsaidam vom Tarimbecken trennt. Der Altyntag ist durch mehrere nach SO auslaufende Ketten mit dem Kwenlün-Südast verbunden. In 94° O löst sich der Altyntag in eine nach Osten hin immer breiter werdende Kolonne auf, welche das Tsaidamgebiet schief durchsetzen und sein mittleres, ebenes Becken von seinem nordöstlichen, gebirgigen Abschnitt trennen. Die westlichen von diesen Ketten   sind das 4000 m hohe Anembarula-,und das Muschketawgebirge. Weiter östlich lassen sich sieben Parallelketten in dem selben unterscheiden. Die südlichsten bilden das Jnmikula-, Bainfarlyk und Semenowgebirge. Das , besteht im mittleren bis 5000 m hohen Teil aus, vorwiegend  Granit, kristallinischen Schiefer und metamorphischen palaeozoischen Schichten. Im Osten erheben sich ausgedehnte, weit nach Nord vorspringende Quarzporphyrmassen und weiterhin Kalkberge.  Bunte Flechten überziehen die Felsen, blumenreicher Rasen ( Enzian, Edelweiß, und andere) breiten sich an den Hängen aus. Strauchwerk erfüllt die Schluchten. Berghasen und Schneehühner sind häufig anzutreffen. Zwischen dem Semenowgebirge und der nördlichen Südkukunorkette breiten sich weite, lehmige Steppenebenen aus. Auf diese Gebirge folgen im Norden die Südkukunor-,und die Amasurgukette, welche weiterhin die 4000 m hohe Ritterkette, das 4200 m hohe Humboldtgebirge, der Jemaschan, Suleischan, Tsingschiling,  Petanin, Tasüeschan, Tcholoschan, Malingschan und endlich, als nordöstliches Endglied der Kolonne das 500 km lange Richthofengebirge, welches nach Nordosten zum Schamobecken abfällt.
Die dritte und vierte von diesen Ketten (Ritter und Humboldtgebirge) sind kürzer als die anderen. 
In ihrer südöstlichen Fortsetzung liegt eine größere Mulde, in welche sich zwei Seen ausbreiten, im Nordwesten der Karanor und im Südosten der Kukunor. Ersterer ist 70 km groß und liegt 3240 über dem Meere. Sein Wasser ist sehr salzreich und er wird von einem 1 bis 2 km breitem Gürtel von Salzsümpfen umgeben. Außerhalb des letzteren breitet sich eine von Süßwasserbächen durchrieselte, fruchtbare, grasbewachsene Zone aus, auf welcher große Herden weiden. Der Kukunor oder Blaue See ist ebenfalls salzig, etwa 600 Quadratkilometer groß und seicht. Er liegt 3210 über dem Meere und enthält mehrere Inseln. Sein Hauptzufluss ist der von NW kommende Buchaingol. Zwischen der südlichen und nördlichen Kette liegen mehrere getrennte Becken mit kleinen Seen. das Durchbruchstal des Hwangho liegt 1200 bis 3000 m über dem Meer. ( Lantschou 1470 m )  Im Osten erheben sich zahlreiche, von West nach Ost streichende ketten, welche sich der Dazky-Schachapaokette kolonnenartig angliedern. 

Sonntag, 22. April 2012

Der westliche Teil des südlichen Kwenlünastes



Steppe in den  Kukunorgebieten
Der westliche Teil des südlichen Kwenlünastes bildet den nördlichen Grenzwall des westtibetanischen Plateaus. Als einfache Kette verläuft er vom Sarnktuspass ( 82° O bis zum Schapkamonomacha 5900 m , 92° O) in Richtung von West nach Ost. Der westliche Teil dieser Kette ist der Ackatag, der östliche das Prshewalskijgebirge, dessen höchster Gipfel etwa 7780 m hoch ist. Nach Osten setzt sich diese kette in das Ost-Süd-Ost streichende Marco-Polo-Gebirge fort. Die Pässe liegen in diesem Gebirge bis 5000 m über dem Meeresspiegel. Der westliche Teil des Selben ist wüst und öde, im Osten herrschen sanft geneigte, mit Gras bewachsene, wildreiche Abhänge vor. Unter anderem Jack, Murmeltiere und Bären. Bei 95° Ost beginnt sich dieser Gebirgsast zu verbreitern und in Parallelketten aufzulösen, deren Zahl nach Osten hin zunimmt und die sich weiterhin mit den Ketten des Kwenlün-Nordastes und Osttibet zu jener Masse von dicht gedrängten Bergkämmen zusammen schließen, welche das Land zwischen dem 99. und dem 103° Ost erfüllt. Unter 100° Ost wird dieses Gebirge vom Hwangho durchbrochen. Wenig nördlich von Marcopolo-Gebirge ragt eine im Westen einfache, im Osten mehrfache Kette auf, die im Osten parallel zum Marcopolo-Gebirge verläuft. Im Westen aber , etwas nordwestlich zum nördlichen Kwenlün-Ast hinüber wechselt. Das aus dem Tsaidamgebirge, Columbusgebirge und dem Garyngaula bestehende, die beiden Kwenlün-Aste verbindende Westende jener Kettenreihe steigt im Dschinri zu 6000 m an und trennt das zwischen den Kwenlün-Asten gelegene Gebiet in ein westliches und ein östliches Becken. Der westliche Teil gehört hydrographisch zum Tarimbecken, mit dem es durch die russische Kette durchbrechenden Flüssen verbunden ist. Im östlichen Teil finden sich zwei große salzige Binnenseen, der Atschickul und der Tschongkumkul. Der Boden des Beckens liegt 3500 bis 4000 m, der Atschiksee 3570 m über dem Meer. 

Einzelne Teile des östlichen, dem Marcopolo-Gebirge parallel laufenden Abschnittes des Kettensystems werden Dsucha-,Torai-, und Tolai-Gebirge genannt. Östlich vom 96° O setzen sich diese Ketten in dem Schugagebirge und dem 350 km langem, nach OSO gerichteten, von der großen Schlinge des Hwangho-Oberlaufes umschlossenem Tischischan fort. An dem im Norden die
 Goschuli-,Burchanbudda-,Nguti- und Sansibeiketten angegliedert. 
Nördlich von diesem Gebirgsabschnitt breitet sich das mittlere Hauptbecken von Tsaidam aus, eine 2500 bis 2800 m über dem Meere gelegene, von West nach Ost, in die Länge gestreckte, nach  Süd abdachende Ebene von 750 km Länge und 250 km Breite. Der Salzgehalt wird im Süden so groß, dass hier eine mehrere Zentimeter dicke Salzkruste auf weite Strecken hin den Grund bedeckt. Das land ist eine fast Seen und Flusslose Wüste. Östlich vom Hwangho-Durchbruch vereinigen sich die beiden Kwenlün-Äste wieder. Der Kwenlün-Nordast zieht vom Saryktus-Pass zunächst als einfache Kette nach ONO. Es ist die bis 6000 m hohe russische Kette, welche wie erwähnt, von mehreren am Nordhang des Kwenlün-Südastes entspringenden Flüssen durchbrochen wird und nach norden zum Tarimbecken abfällt. 



























Mittwoch, 18. April 2012

Gebirge Kwenlün

Die azoischen und paläozoischen Gesteinsschichten des Kwenlün sind überall hoch und Steil gefaltet. Jüngere am Aufbau des Gebirges teilnehmende Schichten, wie die Ablagerungen der Kreidezeit in der Gegend von Khotan zeigen ungestörte Lagerung, sind flach ausgebreitet und den hochgefalteten älteren Schichten diskordant aufgelagert. Dies zeigt, dass der Kwenlün nach der Zeit der palaeozoischen Schichten und vor der Zeit der Kreideschichten von Khotan abgelagert wurden,  entstanden ist. Somit ist der Kwenlün ein viel älteres Gebirge als der Himalaja und vermutlich eine der ältesten Ketten des mediterranen Systems. 
Vom Yarkanddurchbruch zieht der Kwenlün als schmale einfache Kette erst in Ost-südöstlicher, dann in östlicher Richtung zu dem in 82°O gelegenen Sarnktuspass. 
Der zwischen dem Yarkanddurchbruch und dem Sarnktuspass gelegene Abschnitt des Kwenlün wird von mehreren Tälern durchbrochen. Sie entspringen dem südlichen Hochland und fließen nach Norden ins Tarimbecken ab. Es handelt sich um die Gewässer Keria, Yurung und Karakasch. Der westlichste zwischen dem Yarkand-,und Karakasch-Durchbruch gelegene Teil dieser Gebirgsstrecke ist das Rastemgebirge, der zwischen dem Karakasch-, und Yurung-Durchbruch gelegene, Das Yurunggebirge, der zwischen Yurung und Keriadurchbruch gelegene, das Kiriagebirge und endlich der östlichste, zwischen Keria und Sarnktuspass gelegene, der Ljuschtag. Im Süden des westlichen und mittleren Teiles liegt eine große Längsfurche, welche dort die Südgrenze des Kwenlün bildet. Die Oberläufe des Yarkand, Karakasch und Yurung durchströmen Strecken dieser Furche von Ost nach West und wenden sich dann nach Norden, um die erwähnten Durchbruchstäler das nördliche Tarimbecken zu erreichen. Im Süden wird dementsprechend das Raskemgebirge vom oberen Yarkandtal und das Yurunggebirge vom oberen Karakaschtal begrenzt. Die Südgrenze des westlichen Teiles des Kiriagebirges wird in ähnlicher Weise von dem oberen Yurungtal gebildet. Im Süden des östlichen Kiriagebirges und des Ljuschtag liegen trockene Talebenen, welche nach Osten immer mehr den Hochsteppencharakter der tibetanischen Binnengebiete annehmen. Raskem und Yurung erscheinen als eine 6000 m hohe Bergmauer mit 5200-5800 m hohen Pässen und bis über
 7000 m hohen Gipfeln. Sehr steil stürzen der Raskem und Yurung nach Süden zum Karakaschtal ab. Die nördlichen Seitenschluchten dieses Tales sind steil und kurz, das Tal eng, wild und von Felswänden eingefasst. Die Nordabdachung gegen das Tarimbecken ist viel sanfter geneigt und reicher gegliedert. 
Shokaebene und Sansibeigebirge 


















Hochtal im Semenowgebirge 




















Beide Abhänge sind Pflanzenarm, baumlos, öde und wüst. Blickt man aber hinaus über den trostlosen Vordergrund, so sieht man im Süden, jenseits des Karakaschtales, die gewaltigen Schneegipfel des Karakorum und im Norden, am Fuße des Gebirges, freundlich grüne Wälder und Kulturen. 
Das zwischen dem Yurung-, und Keriadurchbruch gelegene Kiriagebirge und der östlich sich daran schließende Ljuschtag nehmen umso mehr Steppengebirgscharakter an, je weiter wir nach Osten vordringen. Scharfe Gipfel und Kammlinien fehlen ebenso wie tiefer eingeschnittene Pässe; die Abhänge sind sandig und nur mit kümmerlicher Hochsteppenflora bedeckt. Die bedeutendsten Gipfel dieser Gebirge sind 5300-6000 m hoch. Die beiden Äste, in die sich der Kwenlün am Sarnktuspass spaltet, weichen wegen der nach Nord konvergenten Krümmung des nördlichen, erst auseinander, um sich weiter im Osten wieder zu nähern. Im Westen erscheinen sie als ziemlich schmale Gebirge, im Osten verbreitern sie sich bedeutend. Dazwischen liegt ein großes Binnengebiet, dass durch mehrere Höhenzüge in das mittlere Tsaidambecken, das nordöstliche Kukunorbecken und ein westliches, von mehreren kleinen Becken eingenommenes Gebiet zerlegt wird.



Sonntag, 15. April 2012

Tibetanisches Hochland

Der Gaurisankar 
Der südöstliche von den Oberläufen der großen südostasiatischen Flüssen durchströmte Teil, des Tibetanischen Hochlandes, ist aus dichtgedrängten, hohen und steilen Gebirgskämmen zusammengesetzt, zwischen denen tief eingeschnittene Täler liegen.
 Im Osten drängen sich hier die konvergierenden Ketten zusammen, um nach Süden einzubiegen und weiter in südöstlicher Richtung eine zu verlaufen.  Zwischen den Oberläufen des Brahmaputra und des Salween liegt eine Anzahl von 4000-5000 m hohen Bergkämmen, die recht unregelmäßig verlaufen, aber in der Hauptrichtung von West nach Ost verlaufen. Die eingesenkten Täler werden von den linken Nebenflüssen des Brahmaputra entwässert. das Borgalagebirge bildet die Nordwestgrenze dieses Gebirgsabschnittes.  Im Norden des Salween-Oberlaufes, zwischen diesem und dem Mekong-Oberlauf, erhebt sich das, von NW nach SO streichende, ebenfalls 4000-5000 m hohe Tschagunla-Gebirge. Weiter im Nordosten zwischen den Quellarmen des Mekong ragen die Gansumu-,und Tharalin-Ketten auf. Die äußersten westlichen Glieder der Hauptkette werden vom Dangtsjekiang quer durchbrochen. Nördlich folgen wieder mediterrane Ketten, im Westen Kangin, Dungbure und Kukuschili, im Osten Bajan-Charaula, Dakjn, Soloma-,und Bajantukmu, die alle als südliche Nebenketten des großen Kwenlün-Zuges gelten. das Bajantukmu-Gebirge setzt sich nach Osten in den Schachapavschan fort, der sich bis zum Paischui-Fluss, in 106°östlicher länge erstreckt. Die Täler des Salween, Mekong und Yangtszekiang sind auf einem bloß 60 km breitem Raum zusammengedrängt und nur durch schmale Gebirgsketten voneinander getrennt. Östlich von Yangtszekiang erheben sich weitere meridionale Kämme, das Tzumeigebirge und andere. die Talsohlen liegen in dieser Gegend meist 2000 bis 2500 und die Pässe 4000 bis 4700 m hoch. Die höchsten Gipfel sind der Gambu (7700 m ), Neda (6250 m ) und der Dsara (7800 m ). In Richtung Osten nehmen die Höhen ab und das östliche Endglied dieser kettenkolonne, der Taliangschan, erreicht die Höhe von 4000 m nicht mehr. 
das osttibetanische Gebirgsland hat einen ganz anderen Charakter, als dass westliche Hochplateau. Im Westen weite Hochebenen mit relativ niedrigen Bergrücken, im Osten schmale tief eingeschnittene Täler, steile Abhänge und hoch aufragende Kämme mit zackigen gipfelreichen Graten. Dort salzige  Binnenseen an den tiefsten Stellen der Hochebenen, hier wasserreiche Gebirgsströme, welche die Täler durchziehen. Dort salziger Boden ohne Baumwuchs mit kümmerlicher Hochsteppenflora bedeckt, hier üppige Vegetation, grüne Matten und Bambusbestände in deren Tälern und dichter Wald an den Berghängen. Die unterschiedlichen Vegetationen sind auf die Niederschlagsmenge zurück zu führen. Im Osten ist die Niederschlagsmenge so groß, dass alles Salz aus dem Boden gewaschen wird und zahlreiche Flüsse gebildet werden, die eine üppige Flora gedeihen lassen. Der den nördlichen Randteil des tibetanischen Hochlandes bildende Kwenlün ist eines  der bedeutendsten Gebirgssysteme der Erde. Er durchzieht ganz China von West nach Ost und teilt das Reich in eine etwas größere nördliche, und etwas kleinere südliche Hälfte. Er liegt zwischen 30° und 40° Nord und erstreckt sich vom Markansuthale in der östlichen Pamir (75°Ost ) bis in die Nähe der pazifischen Küste, wo er (114°Ost) unter die ostchinesische Alluvialebene hinabtaucht. 
Das Amne-Matschin-Gebirge
Das westliche Endstück des Kwenlün, die Kaschgarkette, hat eine meridionale, der weitaus größere, 4000 km lange, mittlere und der östliche Teil, eine westöstliche Verlaufsrichtung. Dort wo die Kaschgarkette nach Osten umbiegt und in den mittleren Kwenlün übergeht, wird das Gebirge vom Yarkandfluss durchbrochen. Die zwischen dem Yarkanddurchbruch und dem Markansutal liegende Kaschgarkette bildet die äußere Westgrenze des chinesischen Reiches. 
Diese kette wird in der Mitte Ghezfluss geteilt. Im Süden der kette erhebt sich der über 7000 m hohe Tscharkumberg und der 7860 m hohe Mustaghata. Große Firnfelder und bis zu  4000 m Seehöhe herabreichende Gletscher bedecken diese gewaltige Bergmasse. Der Wanderer in dem trockenen Wüstenboden des östlichen Tarimbeckens erblickt, im Westen schon aus weiter Ferne den glänzenden Firnscheitel des Berges, welcher das baldige  Ende seiner Steppen und Wüstenfahrt verheißt. Der nördlich vom Ghezdurchbruch gelegene Teil der Kaschgarkette ist ein schmaler Kamm mit einigen bis 7000 m hohen Gipfeln.  Der westöstlich verlaufende, östlich vom Yarkanddurchbruch, bis 4000 km lange Hauptteil des Kwenlün, hat von allen Faltengebirgen der Erde die längste beibehaltene Verlaufsrichtung. Das Gebirge besteht größtenteils aus Urgestein, Gneis, Glimmer, Quarzit und Choritschiefer mit Rephriteinlagerungen. In der nähe des Kukunor bilden paläozoische Schichten einen  wesentlichen Teil des Gebirges. 

Freitag, 13. April 2012

Gebirge

Der Kantschindschinga von Dardschling


























Im Himalaja bringen nur die südlichen Luftströmungen Niederschläge, da sie bereits an den südlichen Kämmen stoßen. Im Norden sind nur geringe Niederschlagsmengen zu verzeichnen und die Schneegrenze ist sehr hoch, über 5000 m . Die Vegetation ist spärlich und als Hochsteppenflora zu bezeichnen, die felsenreichen Hänge unterhalb eines Grates gehen teilweise in Trockenwiesen über.
Das abflusslose Binnengebiet des westlichen tibetanischen Hochlandes ist von Randgebirgen eingefasst und im Inneren von West nach Ost mit Gebirgsketten durchzogen, welche im Norden geradlinig verlaufen und im Süden hervorspringende Bögen bilden. Die nördlichen Ketten des Kwanlün und die südlichen des Himalajas verlaufen parallel. Die südliche Randkette dieser Hochlandmasse, welche die Indus-Brahmaputra-Furche im Norden begleitet, besteht aus mehreren langen Kämmen, zwischen denen Längstäler liegen, die zumeist von den nördlichen Nebenflüssen des Brahmaputra entwässert werden. Einige von ihnen stellen abflusslose Gebiete dar. Im Norden schließen sich die Höhenzüge des abflusslosen Tibet und im Osten die dicht gedrängten Gebirge von Lhasa an. Die Kämme der Randketten erreichen bedeutende Höhen. Der westlichste, stark vergletscherte Uling Ganeri steigt zu 7320 m an.  
Im Norden der Mauasarowar-Seen erhebt sich die bis zu 6650 m hohe Kailas-Kette.Weiter östlich, im Norden des Brahmaputra, der Kongpu-Ganri. Der Khlamba-Pass liegt in 5240 m Höhe und der Gothar-pass 5070 m hoch. Die Niederschlagsmenge ist noch geringer als im nördlichen Himalaja und die Schneegrenze liegt bei 6100 m .  Vegetation  gibt es keine mehr, hier erstreckt sich ein pflanzenloses und gletscherloses in gelb und rot erscheinendes Gebirge.
Im Inneren der Randketten, trennen breite Längstäler diese Gebirge und verleihen ihnen Plateaucharakter. Das Terrain steigt von West nach Ost an, wobei die tiefsten westlichen Talböden 4000 m -, und die östlichsten 4600 m über dem Meeresspiegel liegen. Das tektonische Faltengebirge erstreckt sich  von West nach Ost über 1200 km und meridianal über 800 km. Die täglichen Temperaturschwankungen, die hier wegen der Äquatornähe und der bedeutenden Meereshöhe stark ausgeprägt sind, zersprengen die Oberfläche des kahlen Gesteins. Die Winde verwehen das zu Sand und Staub zersprengte Material, welches sich in den Tiefen ablagert, dadurch werden die aufragenden Kämme abgetragen und die Täler ausgefüllt. So entstehen jene breiten Talebenen über welche die Kämme nur wenig emporragen. Auf Grund der geringen Niederschlagsmenge können sich nur kleine abflusslose   Seen bilden, welche die löslichen Salze des Bodens aufnehmen. Dort wo eine höhere Niederschlagsmenge zu verzeichnen ist, tragen die Flüsse das Salz ins Meer hinaus. Hier jedoch verbleibt das gelöste Salz in den Seen  So erscheint dieser westliche teil des tibetanischen Hochlands als ein Plateau, auf welchem relativ niedrige Bergkämme mit breiten Ebenen abwechseln, an deren tiefsten Stellen sich salzige abflusslose Seen ausbreiten. Der Boden ist kahl und salzig oder mir einer kümmerlichen Hochsteppenflora bedeckt. 
Die südlichen Kämme bilden im Ganzen einen Bogen. Im Westen erhebt sich der Thatschaptscho, im Norden der Uling-Gangri und im Südosten der Ring-Gangri, der 7670 m hohe Tschari, welcher sich nach Osten in die lange, an schneegekrönten Gipfeln reiche Kette der "Schneeberge", deren Pässe 5000 m über dem Meeresspiegel liegen, fortsetzt.
 Zu beiden Seiten befinden sich zahlreiche große Binnenseen. Im Norden der Schneeberge liegt, in 4700 m , der Zillingsee, im Süden der See von Ombo, 4650 m ü.d.M., sowie der Tengri Nor und viele andere. Auch weiter südlich ragen bis 6000 m hohe Kämme auf und südlich vom Tengri Nor erhebt sich die bis 7360 m hohe Kette des Nhentschentanangla, welche in dem östlichen Tibet angehörigen Borgalagebirge, seine nordöstliche Fortsetzung findet. Zwischen dem Nhentschentanangla und der südlichen Randkette liegt das Hochgebirge von Lhasa. Die Pässe liegen 5000 m -,und die Kammlinien  über 6000 m hoch. Im nördlichen Teil des westlichen Tibets sind noch unerforschte Gebiete, breite Steppenebenen, von der Größe Belgiens, breiten sich hier aus. Die Trockenheit ist hier noch größer, aber es gibt weniger salzige Binnenseen. Hier gibt es auch schneebedeckte Berge,  wie der Thatschap Gangri. das Tangla Gebirge bildet die Ostgrenze dieses Binnengebietes.